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2.460.000 Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen

Aus einer Studie der Hans- Böckler- Stiftung geht hervor, dass fast jedes 5. Kind unter 18 Jahren in Deutschland von Armut betroffen ist. Zeigt dies nicht mal wieder eindrucksvoll, dass in diesem Lande irgend etwas gründlich schief läuft? Wann kümmern sich unsere gewählten Volksvertretern endlich mal wieder um die Probleme in unserem Lande?

Man hört doch nur noch die große Herausforderung Europa! Europa, was mache ich mit Europa? In verschiedenen Studie der deutschen Wirtschaft wird deutlich, dass viele deutsche Unternehmen ihre Arbeitsplätze wieder nach Deutschland zurück holen, weil die Qualität der Arbeit in diesem Lande viel höher ist, als in anderen Ländern.

Die Ratingagenturen stufen Griechenland jetzt wieder besser ein, weil sie erfolgreich ihre Milliarden von Schulden abgebaut haben. Nun bekommt Griechenland wieder billigere Kredite! Und in Deutschland gehen immer mehr Menschen zu den Einrichtungen der Tafel! Haben nicht mehr genug Geld, um das Nötigste für das tägliche Leben einzukaufen.

Das die Deutschen keine Kinder mehr bekommen wollen, wundert mich nicht! Welcher verantwortliche Mensch möchte denn seine Kindern in eine Welt schicken, in der es nur noch darum geht zu funktionieren? Ich kann die Menschen gut verstehen. Ohne Kinder kann man viel Geld verdienen und seinen Lebensstandart hoch halten. Und nach mir die Sintflut! Unsere Manager und Politiker machen es uns ja jeden Tag vor!
geschrieben von M. Breunig

Hamburg und die Elbphilharmonie

Am Freitag gab die Hamburger Stadtspitze bekannt, dass sie die Elbphilharmonie weiter mit dem Bauunternehmen Hochtief bauen will. Nach einem einjährigen Baustopp soll nun ein neuer Vertrag die Fertigstellung regeln. Wenn dieser Vertrag zustande kommt, dann könnte das neue Aushängeschild von Hamburg im Jahre 2016 eröffnet werden. Mit Ruhm haben sich die Hamburger Politiker aber nicht bekleckert, denn die ehemals 77.000.000 Euro Baukosten belaufen sich dann bis zur Fertigstellung auf ca. 574.000.000 Euro. Damit ist das einzigartige Bauprojekt mal eben 8 mal so teuer geworden wie geplant. Bei den derzeitigen Kassenlagen mal wieder ein Schlag in das Gesicht der Steuerzahler.
geschrieben von M. Breunig

Aktuelle Stunde zum Thema Opel im Bundestag

Am Donnerstag gab es auf Antrag der Linken eine "Aktuelle Stunde" zum Thema Opel und General Motors.

Dabei sieht die Linke eine Mitschuld der Bundesregierung an der Schließung des Werkes. Im schwachen Südeuropa fehle die Kaufkraft und deshalb könnten die Menschen keine Autos mehr kaufen. Herzlichen Glückwunsch ihr Linken: nicht nur in Südeuropa fehlt die Kaufkraft, auch in Deutschland werden immer weniger Autos gekauft! Wovon auch?

Union und SPD machen das Management und eine verfehlte Konzernpolitik von General Motors verantwortlich. General Motor ist für das Unternehmen Opel eher eine Handbremse als ein Gaspedal gewesen. Hallo liebe SPD und CDU! Weshalb hat General Motors noch einmal Opel gekauft? Wenn Opel so toll gewesen ist, wieso hat General Motors denn dann Opel gekauft? Und warum wurde Opel denn eigentlich verkauft?

Die FDP bedauerte die Entscheidung von General Motors, meinte aber der Staat könne sich nicht in die betriebswirtschaftlichen Dingen von Unternehmen einmischen. Endlich mal einer, der den Tatsachen ins Auge sieht. Das Auto "Europa" fällt eben langsam auseinander und TÜV würde es auch nicht mehr bekommen! Und wenn die Menschen keine Autos mehr kaufen, dann sterben eben die Autobauer.

Liebe Politiker, seht den Tatsachen einfach ins Auge! Die deutsche Wirtschaft könnte diese Milliarden, die gerade an das andere Ende von Europa geschickt werden, auch gut gebrauchen.
geschrieben von M. Breunig

Opel in Bochum wird geschlossen

Die Konzernspitze hat am Mittwoch die Belegschaft darüber informiert, dass das Opelwerk in Bochum als Fahrzeugproduktionsstätte 2016 geschlossen wird. Damit reagiert der Mutterkonzern auf die ständig sinkenden Absatzzahlen von Fahrzeugen. Wie in allen Medien übereinstimmend berichtet wird, ist es nicht wirklich eine große Neuigkeit und Fachleute haben bereits damit gerechnet. Auch die Politik ist von dieser Werksschließung nicht wirklich überrascht. Schließlich werden in Deutschland immer weniger Autos verkauft! Auch wenn unsere Politiker einfach nicht müde werden, uns einzureden, wir Deutsche hätte ja noch genug Geld, wir könnten ja sogar noch für unsere Altersvorsorge selber sorgen, ist dies nur ein Beispiel für die Einsparungszwänge der Deutschen. Immer mehr Menschen versuchen an immer mehr Ecken zu sparen, und das bekommen die Autobauer nun schmerzlich zu spüren.

Schuld sind daran die Hungerlöhne, die mittlerweile in Deutschland für ehrliche und harte Arbeit gezahlt werden. Und wen wundert es da, wenn diese Menschen, die nicht anständig bezahlt werden, dann eben nicht mehr ordentlich konsumieren. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch weiter verstärken, und teure Investitionen werden vom Durchschnittsbürger immer weniger getätigt.

Und wenn gar nichts mehr geht, dann wird der Staat eben wieder neue Schulden machen müssen, damit er dann die vielen Billiglöhner unterstützen kann, damit die Firmen weiterhin Milliarden Gewinne machen können, ohne seine Arbeiter anständig daran teil haben zu lassen.
geschrieben von M. Breunig